Das deutsche Publikum für französische Filme besteht aus Liebhabern, die Qualität nicht nur sehen sondern – bei den Dialogen – auch hören wollen.

 

 
Das Metier

 

 

Meine Tätigkeit als Übersetzer ist vom dramaturgischen Handwerk geprägt: Szenenanweisungen sind klar und verständlich formuliert. Dialoge sind dazu da, gesprochen zu werden.

 

 

Das Ziel

 

Das Drehbuch wird in eine sprachlich überzeugende deutsche Version übertragen.

Als Arbeitsgrundlage für den Dialogautor weist das Dialogbuch bereits in der Rohübersetzung deutlich auf die Besonderheiten des Originals hin.

Benötigt werden spezielle Fähigkeiten, die über eine "rohe Übersetzung" hinausgehen. Entscheidend ist das Gespür des Übersetzers für die deutsche Zielsprache.

Die Lösung  

Die Kombination der speziellen Begabungen eines literarisch und dramaturgisch versierten Übersetzers.

   
   
Weitere Übersetzungen
Buch Philip Parker: Die Kreative Matrix: Kunst und Handwerk des Drehbuchschreibens. Aus dem Englischen übertragen und bearbeitet von Rüdiger Hillmer. (The Art and Science of Screenwriting <dt.>). Konstanz: UVK, 2005.
     
  Zu der Übersetzung schreibt J. Starbatty in seiner Rezension des Buches:
     
    »Je höher der Grad an Komplexität einer Modellbeschreibung, umso größer auch die Gefahr von Unschärfen und Mehrdeutigkeiten bei der Übertragung eines Fachjargons. [...] Wenn man Parkers Matrix beurteilt, sollte man daher von der Übersetzung nicht absehen. Unbeholfene, schludrige Übertragungen können eine Lektüre zur Qual machen. Anders als bei dem einen oder anderen Fachbuch zum Thema, bei dem man die mangelnde Sachkenntnis des Übersetzers aus jeder Seite herausliest, kann man hier die Leistung von Rüdiger Hillmer nur positiv herausstellen. Die eigentlich eher bei fiktionalen Werken übliche Hinweis: „übertragen und bearbeitet von“ deutet an, welche Herausforderung an die Genauigkeit, Klarheit und Lesefreundlichkeit der Übersetzung hier bestanden hat. Angesichts des Abstraktionsniveaus von Parkers dramaturgischem Modell hat Hillmer sie überzeugend gemeistert.«
    in: Starbatty, Jürgen: Back to the roots? oder: Warum Parker lesen? In: Script. Magazin des Verbands Deutscher Drehbuchautoren. Sommer 2006. S. 8.
     
Buch   Laurent Jullier: Star Wars. Anatomie einer Saga. Aus dem Französischen von Rüdiger Hillmer. (Star Wars: Anatomie d'une saga. <dt.> ). Konstanz: UVK, 2007.
     
    »Das erstmals 2005 erschienene Buch, das nun in einer überarbeiteten zweiten Auflage auch in einer hervorragenden deutschen Übersetzung vorliegt, ist sicherlich eines der interessantesten Werke zum Thema überhaupt.«
    Rezension von Alexander Gajic. In: epd Film 9/2007.
    »Pünktlich zum 30. Geburtstag hat Laurent Jullier [...] die sechs Filme nicht nur in ihre Einzelteile zerlegt, sondern jede Szene, jedes Detail, jede Betrachtung genüsslich seziert. [...] Jullier überzeugt durch sein Wissen um Inhalte und Figuren und selbst die Übersetzung gibt sich in keiner Zeile eine peinliche Blöße.«
    Rezension von Markus Hanneken. In: Westfälischer Anzeiger 2007.